Endless Pools
Im Original schwimmen. Das Beste erleben.

Ein Freiwasserschwimmer probiert einen Endless Pool in einem "Probeschwimmen" aus

open water swimmer Rob D. of the Rob Aquatics blog

Wie probiert man einen Endless Pool® für sich selbst aus? Fragen Sie uns einfach, bevor Sie ihn kaufen! Dieser Bericht eines Test-Schwimmens in einem Endless Pools stammt vom Rob Aquatics Blog. Rob D. ist Freiwasserschwimmer und Vorstandsmitglied des Santa Barbara Channel Schwimmverbands. Er lebt in Humboldt County, Kalifornien.

Heute konnte ich zum ersten Mal einen Endless Pool ausprobieren und ich muss zugeben, ich bin Fan geworden. Ich war mir nicht sicher, wie ich es finden würde, da in einem 3 x 4,8 Meter Kasten zu schwimmen, doch sobald man die passende Strömung gefunden hat und in einen Rhythmus kommt, ist das schon ziemlich klasse.

Die Leute bei Endless Pools haben mich einem Ehepaar in Santa Maria vorgestellt, die in ihrem Garten eine schöne im Boden versenkte Anlage haben. Nach ein bisschen Hin und Her vor ein paar Wochen, um den passenden Termin zu finden, schafften wir es schließlich alle und gespannt freute ich mich auf die Möglichkeit, da bei total Fremden zuhause aufzutauchen und in ihren Pool zu hüpfen :) Justin begrüßte mich und führte mich erstmal rum.

Nachdem er mich etwas informiert und mir gezeigt hatte, wie alles so funktioniert und ein paar meiner Fragen beantwortete, hüpfte ich schließlich selbst hinein, um das am eigenen Leib zu erleben. Mit einem Knopfdruck stellte sich die Strömung an und das Wasser fing an sich zu bewegen. Ich war verblüfft, wie ruhig das alles ging. Versteht mich nicht falsch: Klar hört man es, aber bei weitem nicht so laut, wie ich gedacht hatte. Meine Arme, die aus Wasser aufschlugen machten vermutlich mehr Lärm als die Maschine. Die Strömung im Pool war auf mittel eingestellt, doch allein das Stehen in der Strömung genügte, dass ich langsam an die Rückseite des Pools und dann seitwärts gedrückt wurde.


Open water swimming blogger Rob D. takes a test swim in an Endless Pools swimming machine

Freiwasserschwimmer Rob D. nennt dies "stromaufwärts schwimmen". Er konnte sich bei diesem, seinem ersten Testschwimmen in einem Endless Pool, rasch an den Rhythmus der Schwimmströmung anpassen. "Ich könnte mir wirklich vorstellen, lange Zeitabschnitte bei einem von der Strömung vorgegebenen Tempo zu trainieren", schrieb er. Seine Marathons reichen derzeit bis mehr als 20 Kilometer in in einem Durchgang, daher haben wir keine Zweifel, dass er die Ausdauer besitzt, weiter dran zu bleiben!


Als ich dann zu schwimmen begann, brauchte ich eine Weile, bis ich wusste, welcher Schwimmzug am besten zur Strömung passte. Schwimmt man zu schnell, dann schießt man über die Haltegriffe hinaus, ist man zu langsam, drückt es einen einfach an die Rückwand. Als ich dann den richtigen Rhythmus hatte, hat's mir wirklich gefallen. Ich könnte mir wirklich vorstellen, lange Zeitabschnitte bei einem von der Strömung vorgegebenen Tempo zu trainieren.

Und was mir auch wirklich gefallen hat, war der Spiegel, der da vorne in der Anlage in einem 45-Grad Winkel angebracht war, sodass ich mich selbst beim Schwimmen beobachten konnte. Das war prima für mich und zwar aus einigen Gründen. Zunächst bin ich bekannt dafür, dass ich meinen Kopf immer viel zu hoch halte... das ist halt noch der alte 80er, 90er–Jahre Freestyle, wo man immer mit den Augen nach vorne guckte, das hat sich wohl bei mir festgesetzt. Doch hier hatte ich mit einem Mal etwas, was ich betrachten konnte –- mich! Haha! Nein ernsthaft: Während ich meine Scshwimmzüge betrachtete, geht natürlich auch mein Kopf runter und bringt mich insgesamt in eine besser Körperhaltung.

Während meine Augen unten sind, auf den Spiegel gerichtet, kann ich den Unterwasserteil meiner Bewegungen exakt studieren. Und da ich meistens mit einem Trainer oben am Beckenrand schwimme, ist das für mich enorm hilfreich.


open water swimming blogger Rob D. using the underwater swim mirror in the Endless Pool

"Der Traumpool eines Acqua-Narzissten", scherzt Rob D. Doch er lobt ganz ernsthaft den Unterwasserspiegel im Endless Pool, denn dieser hilft ihm, so glaubt er, seinen Kopf für eine insgesamt effizientere Körperhaltung, unten zu halten. Mit seiner Hilfe konnte er auch "die Unterwasserposition meiner Schwimmzüge exakt studieren", was in einem herkömmlichen Pool eher schwer fein abzustimmen ist.


Als ich genug Freestyle geschwommen war, hab ich etwas Butterfly und Brustschwimmen ausprobiert. Beides verlief absolut lässig. Mir hat in dem Pool vor allem das Brustschwimmen gefallen. Das sich bewegende Wasser unterstreicht den gleitenden Teil der Schwimmbewegung ganz enorm. Rückenschwimmen hab ich allerdings ausgelassen… ist sowieso noch nie mein Ding gewesen und außerdem wollte ich nicht mit dem Kopf an die Beckenkante knallen.

Ich fragte Justin stattdessen, ob wir die Strömung mal bei voller Kraft probieren könnten –- ausschließlich im Dienste der Wissenschaft natürlich. Mich interessierte einfach, wie schnell das sein würde. Nun ich darf wohl sagen... da kommt schon Bewegung rein! War zwar nicht so schnell, dass ich nicht mehr mitgekommen wäre, doch auf jeden Fall so schnell, dass ich dieses Tempo nicht für längere Zeit würde halten können. Anscheinend gibt's wohl noch Versionen, die weitaus kräftiger sind und da glaube ich schon, dass die mich gegen die Beckenrückwand drücken würden. Doch alle, die schneller schwimmen als ich, die hätten da dann wohl richtig Spaß.

Ich persönlich hätte total gerne einen dieser Pools bei mir im Garten… doch dazu bräuchte ich erst einmal einen Garten und ein eigenes Haus! Denn ich müsste meinem Vermieter bestimmt 'ne ganze Menge erklären, wenn der plötzlich so einen Pool in der Garage meiner Stadtwohnung finden würde! Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass das ein exzellentes Trainingsgerät für Langstreckenschwimmer ist (hier findet ihr einen Artikel über einen Triple Crown Schwimmer, der mit so einem Gerät ausgiebig trainiert), oder eben toll geeignet, um an seiner Technik zu arbeiten. Doch ob die Sprinter unter den Schwimmern nun vor Begeisterung ausflippen würden, das wage ich mal zu bezweifeln. Wenn ihr euch eingehender darüber informieren wollte oder auch für euch ein “Probeschwimmen” ausmachen wollt, dann geht zu EndlessPools.com. Nette Leute allesamt, denen bestimmt das Passende einfällt.



Dieser Artikel erschien ursprünglich im Rob Aquatics Blog. Vielen Dank an Rob für seine freundliche Genehmigung, seinen Beitrag hier nochmals veröffentlichen zu dürfen.


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